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Museum für Sepulkralkultur in Kassel

Architektur
Stadterneuerung
Denkmalpflege

Dipl.-Ing. Peter Schmitt
Architekt Städtebauarchitekt

Magazinstr. 18
34369 Hofgeismar
Telefon 05671/ 925911
Telefax 05671/ 925910

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Manteufel - Kaserne Hofgeismar 1994

Städtebauliche Idee

 

Die städtebauliche Idee beruht darauf, den historischen Kasernengrundriss ablesbar zu machen. Die B 83 wird daher um das ehem. Kasino herumgeführt. Im Bereich der historischen Kaserne werden angesiedelt Behördenzentrum und im nördlichen Bereich ein Platz, der umgeben ist von Gebäuden, die eine Einzelhandelsnutzung beherbergen. Im östlichen Plangebiet ist eine verdichtete Wohnbebauung vorgesehen. Die Wohnbebauung orientiert sich in ihrer Architektur und städtebaulichen Entwicklung an den das Kasernengelände umgebenden Quartieren. Der vorhandene Baumbestand kann zum größten Teil erhalten und durch die Begrünung aller Straßen erweitert werden. Die heutige Führung der B 83 wird im nördlichen Plangebiet etwa entsprechend des historischen Kasernengrundrisses geführt und um das Kasino herumgeleitet. Hierdurch entsteht ein zentraler Platz.

Die städtebauliche Form des historischen Kasernengeländes wird dadurch aufgenommen und durch die Neuplanung wieder ablesbar. Im Bereich der ehemaligen Werkhalle entsteht ein städtischer Platz als Zentrum der Manteuffelanlage. Um diesen Platz gruppieren sich zwei- bis dreigeschossige Gebäude, die multifunktional, aber vor allem durch Einzelhandelsgeschäfte genutzt werden. Südlich des Platzes befindet sich ein zentrales Parkhaus für die gewerblichen Nutzer und für das Behördenzentrum. Durch die neu entstehende städtebauliche Entwicklung und Vernetzung und Aufwertung der Innenstadt ist davon auszugehen, daß das Parkhaus auch von Besuchern des historischen Stadtkernes mitbenutzt wird.

 

Nutzung
Der südwestliche Teil des Plangebietes wird als Behördenzentrum mit Schule und Begegnungsstätte genutzt, nordwestlich Einzelhandel und Dienstleistung und östlich als reine Wohnbebauung.

 

Baustruktur


Die Gebäude im Behördenzentrum bleiben erhalten b.z.w. werden erweitetert. Die Panzerhalle wird umgebaut. Wohnungsbau ist Neubau.

Wirtschaftlichkeit
Durch die Nutzung der intakten Gebäude und weiteren Ausbau der Gebäude und eine hohe Verdichtung in den Bereichen Einzelhandel und Dienstleistung sowie Wohnen kann eine große Wirtschaftlichkeit der vorhandenen Flächen und Gebäude erreicht werden.

 

Durchführungsstrategie
Für die Durchführung scheint es sinnvoll, die verkehrstechnische Infrastruktur herzustellen. Die Bereiche Behördenzentrum, Einzelhandel- und Dienstleistungszentrum und Wohnbebauung können dann unabhängig voneinander entwickelt werden.

 

Realisierungsabschnitte
Nachdem die verkehrstechnische Infrastruktur hergestellt wird, können die meisten Gebäude unabhängig voneinander realisiert werden.

Umwelt- und Energie


Trotz hoher Dichte der Bebauung kann davon ausgegangen werden, daß eine bessere Umweltverträglichkeit des bisherigen Kasernengeländes erreicht wird. Die Baukörper sind kompakt. Die Freiflächen werden begrünt. Parkplätze werden nach Möglichkeit nicht versiegelt. Bäume ziehen sich durch das gesamte Plangebiet und bringen somit eine ökologische Vernetzung vor allem zu dem historischen noch erhaltenen Grüngürtel und den südlich und westlich gelegenen Quartieren. Durch das im Parkhaus installierte Kraftwerk kann das gesamte Gebiet mit Strom und Wärme versorgt werden. Die Gebäudeformen sind kompakt, die Anordnung der Gebäude ist so, daß Solarenergie genutzt werden kann.

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